Google Maps Daten exportiereneigene Orte und Firmendaten als Tabelle
Zwei Wege für zwei Ziele: eigene Orte und Karten per Google Takeout oder My Maps sichern, Firmendaten aus Suchergebnissen mit einer Chrome-Erweiterung als Liste exportieren. Mit Schritten, Feldern, Grenzen und Rechtsrahmen für Deutschland.
Chrome-Erweiterung··9 Minuten Lesezeit
Wichtigste Erkenntnisse
Google Maps Daten exportieren kann zweierlei heißen: eigene gespeicherte Orte und Karten sichern oder Firmendaten aus einer Suche als Liste herunterladen
Eigene Daten exportieren Sie offiziell: Google Takeout für Ihr Konto, My Maps für CSV (pro Ebene) und KML/KMZ (ganze Karte)
Firmendaten wie Name, Adresse, Telefon, Website und Bewertung holen Sie mit einer Chrome-Erweiterung ohne Code. E-Mails stehen nicht in Maps, sie kommen aus der Firmenwebsite
Rechtlich zählt die Ansprache: DSGVO bei personenbezogenen Daten, § 7 UWG bei Telefon- und E-Mail-Werbung
Die kurze Antwort
Wie können Sie Google Maps Daten exportieren?
Google Maps Daten exportieren geht auf zwei Wegen. Eigene gespeicherte Orte und Karten laden Sie über Google Takeout oder My Maps als Datei herunter. Firmendaten aus Suchergebnissen (Name, Adresse, Telefon, Website, Bewertung) exportieren Sie mit einer Chrome-Erweiterung wie Vonsel als Tabelle, ohne Code und ohne API-Schlüssel.
Ein Datenexport aus Google Maps ist das Herunterladen von Orts- oder Firmeninformationen in eine Datei, die Excel, Google Tabellen oder ein CRM öffnen kann. Der Begriff meint zwei verschiedene Aufgaben, und daraus entstehen die meisten Missverständnisse: Wer seine eigenen Favoriten sichern will, braucht einen anderen Weg als jemand, der 200 Handwerksbetriebe aus Leipzig für die Akquise sucht.
Ziel
Weg
Format
Geeignet für
Eigene gespeicherte Orte sichern
Google Takeout
ZIP-Archiv (oder TGZ)
Backup und Umzug Ihrer Kontodaten
Eigene Karte in My Maps
Ebenenmenü: Daten exportieren, oder KML/KMZ
CSV pro Ebene, KML oder KMZ für die ganze Karte
Routen, Standortlisten, eigene Karten
Firmendaten aus einer Suche
Chrome-Erweiterung wie Vonsel
Tabelle, Export je nach Tarif
Vertrieb, Akquise, Marktanalyse
Firmendaten in einer eigenen Anwendung
Places API
JSON-Antworten per API-Schlüssel
Entwickler:innen mit eigenem Produkt
Von Hand kopieren
Eintrag öffnen, Werte einfügen
Eigene Tabelle
Weniger als ein Dutzend Einträge
Die ersten beiden Zeilen betreffen nur Inhalte Ihres eigenen Kontos. Die dritte Zeile ist der Weg für alle, die fremde Firmeneinträge als Lead-Liste brauchen.
Firmendaten aus Google Maps in Minuten als Liste
Suchen Sie in Google Maps, erfassen Sie die Einträge und ordnen Sie Ihre Kontakte im CRM. Die kostenlose Extraktion steht zur Verfügung; KI und Export hängen vom Tarif ab.
Wie exportieren Sie eigene gespeicherte Orte und Karten?
Eigene Daten exportieren Sie über Google Takeout oder über My Maps. Beides sind offizielle Google-Wege und funktionieren ohne Zusatzsoftware. Sie betreffen ausschließlich Inhalte Ihres Kontos.
Öffnen Sie die Seite „Google Datenexport“. Die von Ihnen genutzten Google-Produkte sind dort bereits vorausgewählt.
Entfernen Sie die Häkchen bei allem, was Sie nicht brauchen, und behalten Sie die Maps-Daten Ihres Kontos.
Wählen Sie den Dateityp: ZIP lässt sich laut Google auf fast jedem Computer öffnen, TGZ braucht unter Windows unter Umständen zusätzliche Software.
Wählen Sie die Zustellung: Download-Link per E-Mail oder direkt in Google Drive, Dropbox, OneDrive oder Box.
Entscheiden Sie zwischen einem einmaligen Archiv und geplanten Exporten, die alle zwei Monate für ein Jahr erstellt werden.
My Maps ist der Weg für selbst erstellte Karten, etwa eine Liste von Kundenstandorten. Die Hilfe zu My Maps beschreibt zwei Formate: Einzelne Ebenen exportieren Sie über das Ebenenmenü mit „Daten exportieren“ als CSV. Die gesamte Karte exportieren Sie über das Kartenmenü mit „In KML/KMZ exportieren“. CSV gilt also immer nur pro Ebene.
Beide Wege liefern Ihre eigenen Pins und Listen. Suchen Sie dagegen Telefonnummern und Websites von Zahnärzten in Köln oder Steuerberatern in Hamburg, hilft Takeout nicht weiter: Dort stehen nur Daten, die Sie selbst gespeichert haben. Für fremde Firmeneinträge brauchen Sie den nächsten Abschnitt.
Schritt für Schritt
Wie exportieren Sie Firmendaten aus Google Maps in fünf Schritten?
Sie exportieren Firmendaten aus Google Maps, indem Sie eine Branche und einen Ort suchen und die geladenen Einträge mit einer Chrome-Erweiterung in eine Tabelle übernehmen. Das Vorgehen ist bei jeder Branche gleich und dauert beim ersten Mal wenige Minuten.
Erweiterung installieren. Fügen Sie die kostenlose Vonsel-Erweiterung über die Seite Google Maps Scraper zu Chrome hinzu und öffnen Sie Google Maps. Das Erfassungsfenster erscheint direkt an der Karte.
Nach Branche und Ort suchen. Geben Sie zum Beispiel „Dachdecker in Leipzig“, „Steuerberater in Hamburg“ oder „Zahnärzte in Köln“ ein. Eine Branche pro Suche hält die Liste sauber.
Start drücken. Die Erweiterung sammelt die Einträge, während Sie die Karte erkunden, und legt jeden in einer Tabelle ab: Name, Kategorie, Adresse, Telefon, Website, Bewertung und Anzahl der Rezensionen.
Aus den Websites anreichern. Besitzt ein Eintrag eine Website, liest Vonsel dort veröffentlichte E-Mail-Adressen, weitere Telefonnummern und Links zu bis zu 118 unterstützten sozialen Netzwerken und anderen Plattformen. Was es findet, hängt davon ab, was die Seite veröffentlicht.
Exportieren oder weiterbearbeiten. Laden Sie die Daten herunter, wie in der Anleitung zum Export von Google Maps Daten nach CSV beschrieben, oder behalten Sie die Firmen im Vonsel-CRM, wo sie auf einer Karte liegen. Exportformate und KI-Funktionen hängen vom Tarif ab.
Lieber erst zuschauen? Im Tutorial-Video auf der Produktseite sehen Sie eine komplette Extraktion von der Suche bis zum Ergebnis. Wer die Daten lieber in Excel auswertet, findet den Weg in der Anleitung zum Export von Google Maps Ergebnissen nach Excel.
Was Sie erhalten
Welche Daten lassen sich aus Google Maps exportieren?
Exportieren lassen sich die öffentlichen Felder eines Firmenprofils: Name, Kategorie, Adresse, Telefonnummer, Website, Bewertung und Anzahl der Rezensionen. Die E-Mail-Adresse ist die Ausnahme, denn Google Maps zeigt sie nicht an. Sie muss in einem zweiten Schritt auf der Firmenwebsite gefunden werden.
Ja, aber die Places API richtet sich an Entwickler, nicht an Vertriebsteams. Laut Googles Übersicht zur Places API nimmt sie Anfragen über eine Standard-URL mit einem Dienstendpunkt entgegen, liefert eine JSON-Antwort und unterstützt die Autorisierung per API-Schlüssel und OAuth-Token. Zu den abrufbaren Details zählt Google unter anderem Öffnungszeiten, Nutzerbewertung und Rezensionen.
Eine Chrome-Erweiterung nutzt diese Schnittstelle nicht. Sie liest die Ergebnisse, die Ihr eigener Browser bereits geladen hat. Deshalb brauchen Sie weder Schlüssel noch Python noch Proxys. Der Preis dafür: Sie arbeiten mit dem, was eine Suche anzeigt, und nicht mit strukturierten API-Antworten. Für eine Lead-Liste reicht das fast immer, für ein eigenes Produkt auf Ortsdaten nicht.
Welche Werkzeuge es gibt und worauf Sie vor der Installation achten sollten, zeigt der Vergleich kostenloser Google Maps Scraper.
Grenzen
Wie viele Einträge liefert eine Suche, und wie erfassen Sie einen ganzen Markt?
Eine einzelne Google-Maps-Suche zeigt in der Praxis nur rund 120 Einträge. Einen größeren Markt decken Sie deshalb mit vielen engen Suchen ab, nicht mit einer breiten. Behandeln Sie die Stadt wie ein Raster:
Wählen Sie eine Branche und verwenden Sie die Bezeichnung, die Google Maps selbst dafür nutzt.
Teilen Sie die Stadt in Bezirke oder Zonen, in Berlin zum Beispiel Mitte, Pankow oder Neukölln, und suchen Sie jede Zone einzeln.
Erfassen Sie jede Suche, führen Sie die Ergebnisse zusammen und entfernen Sie Duplikate über Name und Adresse.
Starten Sie eine zweite Branche erst, wenn die erste vollständig ist.
Aus so einer Liste filtern Sie gezielte Zielgruppen. Ein Beispiel sind Betriebe ohne eigene Webpräsenz, die Sie mit der Anleitung zu Unternehmen ohne Website in Ihrer Nähe finden.
Aus einer Maps-Suche eine Pipeline machen
In Chrome erfassen, anreichern und die Kontakte anschließend auf der Karte bearbeiten. Die kostenlose Extraktion steht zur Verfügung; KI und Export hängen vom Tarif ab.
Ist es erlaubt, Google Maps Daten zu exportieren und zu nutzen?
Öffentlich sichtbare Firmendaten zu sammeln ist für Marktforschung und Vertrieb üblich. Rechtlich geregelt ist vor allem, was Sie danach damit tun. Dies ist eine allgemeine Information und keine Rechtsberatung. Die Details finden Sie im Beitrag Ist es erlaubt, Google Maps zu scrapen?.
Zwei Regelwerke decken die meisten Fälle der Kontaktaufnahme in Deutschland ab:
DSGVO. Die EU-Kommission definiert in ihrer Erläuterung zum Datenschutz (englischsprachig) personenbezogene Daten als alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare lebende Person beziehen. Sie nennt vorname.nachname@firma.com als Beispiel dafür und info@firma.com als Beispiel für Daten, die nicht personenbezogen sind. Eine namentliche Geschäfts-E-Mail kann also unter die DSGVO fallen, eine allgemeine Firmenadresse meist nicht.
§ 7 UWG. Laut § 7 Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb ist Telefonwerbung gegenüber Verbrauchern ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung stets eine unzumutbare Belästigung, gegenüber sonstigen Marktteilnehmern ohne zumindest mutmaßliche Einwilligung. Werbung per elektronischer Post ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung des Adressaten ist ebenfalls unzulässig. Absatz 3 nennt eine enge Ausnahme für Bestandskunden mit vier Voraussetzungen.
Ein exportierter Eintrag ist also kein Freifahrtschein für Massen-E-Mails. Beschränken Sie sich auf Geschäftskontaktdaten, prüfen Sie vor der Ansprache den Kanal, bieten Sie bei jeder Nachricht eine einfache Abmeldung an und beachten Sie die Nutzungsbedingungen von Google für Ihren Anwendungsfall.
Nach dem Export
Was machen Sie mit den Daten nach dem Export?
Bereinigen Sie die Liste, legen Sie sie dort ab, wo Sie damit arbeiten, und sprechen Sie die besten Kontakte zuerst an. Eine CSV-Datei eignet sich für eine einmalige Liste. Freelancer, Agenturen und kleine Vertriebsteams brauchen meist einen wiederholbaren Ablauf.
Genau dafür ist das Vonsel-Dashboard da. Erfasste Firmen bleiben auf einer Karte, Sie ordnen sie nach Phase, nutzen Kanban und Kalender und ergänzen Notizen, Aktionen, Tags und eigene Felder. Einen gespeicherten Abruf öffnen Sie später erneut, um weitere Firmen hinzuzufügen, hängen Rezensionen an einen Lead und behalten den Verlauf Ihrer Erfassungen.
Welche Funktionen für KI, Export und größere Mengen in welchem Tarif enthalten sind, ändert sich mit der Zeit. Den aktuellen Stand finden Sie auf der Seite Preise.
Der Export liefert Ihnen die Zeilen. Ein CRM auf der Karte macht daraus Gespräche
Installieren Sie die Erweiterung, öffnen Sie Google Maps und erstellen Sie Ihre erste Liste. Die kostenlose Extraktion steht zur Verfügung; KI und Export hängen vom Tarif ab.
Es hängt davon ab, welche Daten Sie meinen. Eigene gespeicherte Orte und Karten exportieren Sie offiziell über Google Takeout oder My Maps (CSV pro Ebene, KML oder KMZ für die ganze Karte). Firmendaten aus Suchergebnissen wie Name, Adresse, Telefon und Website holen Sie mit einer Chrome-Erweiterung wie Vonsel in eine Tabelle, ganz ohne Code.
Wie exportiere ich meine gespeicherten Orte aus Google Maps?
Rufen Sie Google Takeout auf, lassen Sie nur die Maps-Daten Ihres Kontos ausgewählt, wählen Sie ZIP als Dateityp und eine Zustellung per E-Mail-Link oder Cloud-Speicher. Für eine selbst erstellte Karte öffnen Sie My Maps und nutzen im Ebenenmenü Daten exportieren, CSV oder für die ganze Karte KML/KMZ.
Kann man Firmendaten aus Google Maps nach Excel oder CSV exportieren?
Ja. Mit einer Chrome-Erweiterung erfassen Sie die Einträge einer Suche in einer Tabelle und laden sie anschließend als Datei herunter, die Excel, Google Tabellen oder ein CRM öffnet. Welche Exportformate und KI-Funktionen verfügbar sind, hängt bei Vonsel vom gewählten Tarif ab. Die kostenlose Extraktion steht zur Verfügung.
Brauche ich Programmierkenntnisse oder die Places API?
Nein. Die Places API ist ein Weg für Entwickler: Sie liefert JSON-Antworten und verlangt eine Autorisierung per API-Schlüssel oder OAuth-Token. Eine Chrome-Erweiterung benötigt weder Code noch Schlüssel, weil sie die Ergebnisse liest, die Ihr Browser bereits geladen hat. Code lohnt sich nur für eigene Datenpipelines.
Welche Daten lassen sich aus Google Maps exportieren?
Aus einem öffentlichen Firmeneintrag erfassen Sie Name, Kategorie, Adresse, Telefonnummer, Website, Bewertung und Anzahl der Rezensionen. E-Mail-Adressen zeigt Google Maps nicht an. Sie stammen aus einem zweiten Schritt, bei dem die Firmenwebsite gelesen wird, und hängen davon ab, was das Unternehmen dort veröffentlicht.
Wie viele Einträge liefert eine Google-Maps-Suche?
Eine einzelne Suche zeigt in der Praxis nur rund 120 Einträge. Für größere Märkte teilen Sie die Stadt in Bezirke oder Zonen, suchen pro Zone und Branche getrennt und führen die Ergebnisse danach zusammen. Doppelte Einträge entfernen Sie über Name und Adresse.
Ist der Export von Google Maps Daten in Deutschland erlaubt?
Öffentlich sichtbare Firmendaten zu sammeln ist für Marktforschung und Vertrieb üblich. Entscheidend ist die Nutzung: Personenbezogene Daten fallen unter die DSGVO, Telefon- und E-Mail-Werbung unter § 7 UWG. Das ist keine Rechtsberatung, lassen Sie Ihren konkreten Fall prüfen und beachten Sie die Google-Nutzungsbedingungen.