Lead-Listen
Wie halte ich mit Place IDs eine Lead-Liste frei von Dubletten?
Nutzen Sie die Place ID als ersten Abgleichschlüssel, wenn Sie Listen zusammenführen, und einen Reserveschlüssel, wenn sie fehlt. Wer Prospect-Listen aus Google Maps baut, bekommt überlappende Exporte: Eine Freelancerin sucht „Zahnärzte“ in zwei benachbarten Kölner Stadtteilen, eine Agentur wiederholt die Suche im nächsten Monat, ein Inhaber ergänzt eine alte Tabelle um eine neue Stadt. Derselbe Betrieb taucht zweimal auf.
Diese Routine hält die Liste sauber, in der Tabellenkalkulation wie im CRM:
- Erfassen Sie die Place ID bei jedem Betrieb mit. Fehlt sie im Export, bleibt nur der Abgleich über Namen, und der scheitert schon bei „Café Müller“ gegen „Cafe Mueller GmbH“.
- Führen Sie zuerst über die Place ID zusammen. Zwei Zeilen mit derselben ID sind derselbe Ort. Behalten Sie die Zeile mit den vollständigeren Kontaktdaten.
- Gleichen Sie den Rest über einen Reserveschlüssel ab. Vergleichen Sie erst die Domain der Website, dann die Telefonnummer, dann Name plus Koordinaten. So fangen Sie auch den Fall ab, dass Google einem Ort eine neue ID gegeben hat.
- Frischen Sie alte Zeilen auf. Prüfen Sie IDs, die älter als 12 Monate sind, vor einer größeren Ansprache-Welle und streichen Sie Betriebe, die nicht mehr aufgelöst werden.
- Behalten Sie das ursprüngliche Erfassungsdatum. Es zeigt, welchen Zeilen Sie trauen und welche Sie prüfen sollten.
Welche Signale aus der Liste einen Anruf wert sind, zeigt zum Beispiel der Beitrag über Unternehmen ohne Website in Ihrer Nähe. Wollen Sie die Liste in Excel oder Sheets weiterverarbeiten, nennt die Anleitung zum Export von Google-Maps-Daten als CSV die Felder, die Sie behalten sollten. Die Place ID gehört dazu. Wie Sie an die zugehörigen Adressen kommen, steht in E-Mails aus Google Maps extrahieren.
Die Vonsel Chrome-Erweiterung erfasst Unternehmen aus Google Maps, besucht die Website jedes Betriebs, um veröffentlichte E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Social-Profile zu finden, und führt Place ID, CID, FID und KGMID unter ihren Exportfeldern. Welche Felder vorhanden sind, hängt davon ab, was ein Unternehmen veröffentlicht. Die erfassten Betriebe landen in einem CRM mit Kartenansicht, und Sie können einen früheren Auftrag erneut öffnen, um weitere hinzuzufügen. Was jeder Plan abdeckt, sehen Sie auf der Preisseite, und den Ablauf zeigt am schnellsten das Tutorial im Video.
Eine Warnung, bevor Sie jemanden kontaktieren: Die Place ID ist nur ein Ortsschlüssel. Manche Kontakte, die Sie daneben sammeln, etwa die namentliche E-Mail-Adresse einer Person, können aber personenbezogene Daten sein. Nach Artikel 4 Nummer 1 DSGVO sind das alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person beziehen. Lesen Sie vor der Ansprache den Leitfaden, ob das Auslesen von Google Maps rechtlich erlaubt ist.