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Akquise: Der Leitfaden zur B2B-Kundengewinnung mit Prozess, Kanälen und rechtlichen Regeln

Was Akquise bedeutet, in welchen sechs Schritten sie abläuft, welche Kanäle sich lohnen, woran Sie den Erfolg messen und was § 7 UWG und die DSGVO bei der Kaltakquise erlauben.

Wichtigste Erkenntnisse
  • Akquise ist die Gewinnung neuer Kunden. Bei der Kaltakquise gibt es noch keine Geschäftsbeziehung, bei der Warmakquise sprechen Sie Bestandskunden oder bekannte Kontakte an.
  • Sechs Schritte tragen den Prozess, vom Kundenprofil bis zur Dokumentation jeder Antwort. Die ersten drei, also Profil, Liste und Datenprüfung, entscheiden über den Erfolg.
  • Kleine Unternehmen sind der Markt: Laut Statistischem Bundesamt sind es rund 3,2 Millionen kleine und mittlere Unternehmen, und Google Maps zeigt sie nach Branche und Ort.
  • Kaltakquise ist reguliert: Telefonwerbung gegenüber Unternehmen braucht zumindest eine mutmaßliche Einwilligung, E-Mail-Werbung grundsätzlich eine vorherige ausdrückliche (§ 7 UWG).
  • Fünf Kennzahlen reichen für den Start: Datenqualität, Antwortquote, Terminquote, Chancenquote und Zeit pro Termin.

Akquise (Kundenakquise) ist die Gewinnung neuer Kunden: Sie finden Unternehmen, die zu Ihrem idealen Kundenprofil passen, recherchieren sie, nehmen Kontakt auf und vereinbaren ein Gespräch. Ziel ist zunächst eine Liste qualifizierter Interessenten und ein Termin mit denen, die Interesse zeigen, noch nicht der Abschluss.

Was ist der Unterschied zwischen Akquise, Leadgenerierung und einem Lead?

Akquise ist die gezielte Gewinnung neuer Kunden, bei der der Verkäufer auf den Kunden zugeht. Leadgenerierung dagegen weckt Interesse, sodass der Interessent meist von selbst Kontakt aufnimmt, etwa über Inhalte, Werbung oder eine Messe.

Die Wikipedia definiert Akquisition, umgangssprachlich Akquise, als die Gewinnung neuer Kunden, Kundenaufträge oder weiterer Geschäfte, und nennt sie neben der Kundenbindung eine der Hauptaufgaben des Marketings. Außerdem trennt sie zwei Spielarten: Die Kaltakquise ist die Erstansprache eines potenziellen Kunden, zu dem es bisher keine Geschäftsbeziehung gab. Bei der Warmakquise greift man auf Bestandskunden oder bekannte Kontakte zurück, etwa Personen, die früher schon gekauft haben oder deren Adresse über einen Newsletter bekannt ist.

Wenn Sie unsicher sind, wie Sie einen Kontakt in Ihrem CRM einordnen, hilft der Beitrag zu den Unterschieden zwischen Lead, Interessent und Kunde.

BegriffBedeutungWer macht den ersten Schritt?
AkquiseNeue Kunden finden, ansprechen und gewinnenDer Verkäufer
KaltakquiseErstansprache ohne bisherige GeschäftsbeziehungDer Verkäufer
WarmakquiseAnsprache von Bestandskunden oder bekannten KontaktenDer Verkäufer
LeadgenerierungInteresse wecken, zum Beispiel mit Inhalten, Werbung oder VeranstaltungenMeist der Interessent
LeadKontaktdaten einer Person oder Firma mit möglichem InteresseBeide Seiten
QualifizierungPrüfen, ob Bedarf, Budget und Zeitpunkt zum Angebot passenBeide, im ersten Gespräch

Welche 6 Schritte hat der Akquiseprozess?

Der Akquiseprozess besteht aus sechs wiederholbaren Schritten, und die ersten drei laufen ab, bevor Sie eine einzige Nachricht verschicken. Kein Skript rettet eine Liste mit den falschen Firmen, deshalb lohnt sich der Aufwand vor allem am Anfang:

  1. Ideales Kundenprofil festlegen. Notieren Sie Branche, Größe, Standort und die Rolle der Person, die bei Ihnen kauft. Eine selbstständige Webdesignerin wählt vielleicht „Zahnarztpraxen in Münster mit veralteter Website“, eine Agentur „Restaurants in Köln mit vielen Bewertungen, aber ohne Online-Reservierung“.
  2. Zielliste aufbauen. Sammeln Sie alle passenden Betriebe aus einer wiederverwendbaren Quelle wie Google Maps, einem Branchenverzeichnis oder Ihrer eigenen Kundenliste. Jede Firma bekommt eine eigene Zeile, damit sich die Liste leicht bereinigen lässt.
  3. Kontaktdaten prüfen und ergänzen. Ergänzen Sie fehlende Felder wie Website, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Social-Media-Profile und entfernen Sie Dubletten sowie geschlossene Betriebe, bevor Sie jemanden kontaktieren.
  4. Zwei Minuten recherchieren. Schauen Sie sich Website und Karteneintrag an und notieren Sie ein konkretes Detail: eine fehlende Seite, eine aktuelle Bewertung, die Öffnungszeiten. Ein einziges echtes Detail wirkt stärker als eine ausgefeilte Vorlage.
  5. Über ein bis drei Wochen gestaffelt Kontakt aufnehmen. Kombinieren Sie E-Mail, Telefon und gegebenenfalls einen Besuch. Als Grundlage dienen die Vorlagen für Kaltakquise-E-Mails oder ein Gesprächsleitfaden für die Kaltakquise; die erste Zeile passen Sie für jeden Betrieb an.
  6. Qualifizieren, dokumentieren, nachfassen. Halten Sie jede Antwort fest, legen Sie den nächsten Schritt samt Datum fest und streichen Sie alle, die ablehnen. Wie viele Kontakte sinnvoll sind, hängt vom Markt ab, mehr dazu lesen Sie unter Wie viele Kontaktpunkte zum B2B-Abschluss führen.

Der Prozess läuft im Kreis: Was Sie aus den Antworten in Schritt sechs lernen, verändert das Kundenprofil in Schritt eins.

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Suchen Sie auf Google Maps, erfassen Sie veröffentlichte Website-Kontakte und organisieren Sie Ihre Interessenten im CRM. Die kostenlose Extraktion umfasst 200 Unternehmen pro Monat; KI und Export hängen von Ihrem Tarif ab.
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Wo finden Sie Neukunden, wenn Sie an lokale Unternehmen verkaufen?

Am schnellsten über eine Karte: Google Maps zeigt Betriebe nach Branche und Ort, mit Name, Adresse, Telefonnummer und oft mit Website. Das lohnt sich, weil kleine Unternehmen den Markt prägen. Laut Statistischem Bundesamt gehören fast alle Unternehmen in Deutschland zu den kleinen und mittleren Unternehmen (rund 3,2 Millionen), und 2024 arbeitete gut die Hälfte der in Unternehmen Beschäftigten in ihnen. Handwerksbetriebe, Praxen, Friseursalons, Restaurants und Fitnessstudios haben fast alle einen öffentlichen Karteneintrag.

Die Lücke ist die E-Mail-Adresse, denn Google Maps zeigt keine geschäftlichen E-Mail-Adressen. Vonsel holt sie in einem Arbeitsgang dazu: Sie suchen in Google Maps und klicken auf „Start“. Das Tool sammelt die Treffer, während Sie die Karte erkunden, und besucht danach die verfügbaren Firmenwebsites, um veröffentlichte E-Mail-Adressen, zusätzliche Telefonnummern und Links zu bis zu 118 unterstützten sozialen Netzwerken und anderen Plattformen zu finden. Was dabei herauskommt, hängt davon ab, was die jeweilige Website veröffentlicht. Anschließend können Sie die Firmen auf einer Karte anordnen, nach Phasen sortieren und mit Kanban-Board, Kalender, Notizen, Aktionen, Tags und eigenen Feldern arbeiten. Wenn Sie sich den Ablauf zuerst ansehen möchten, schauen Sie sich das Tutorial im Video an.

Die kostenlose Extraktion umfasst 200 Unternehmen pro Monat. Wie viele Sie freischalten, mit KI bearbeiten und exportieren können, hängt vom Tarif ab. Werfen Sie deshalb einen Blick auf die Preisseite, bevor Sie eine größere Kampagne planen.

Welche Akquisekanäle funktionieren am besten: E-Mail, Telefon, LinkedIn oder Besuch?

Welcher Kanal am besten funktioniert, hängt davon ab, welchen Ihre Zielgruppe tatsächlich nutzt. Die meisten Teams kombinieren deshalb zwei oder drei Kanäle in einer Abfolge: Wer eine E-Mail übersieht, geht vielleicht ans Telefon. Der Vergleich zeigt, wofür sich welcher Kanal eignet:

KanalGeeignet fürVoraussetzungVorsicht bei
E-MailViele Betriebe mit geringem Aufwand ansprechenGeprüfte Liste, persönliche erste Zeile, rechtliche GrundlageFehlende Einwilligung, fehlender Abmeldelink, Spam-Beschwerden
TelefonBetriebe, die vor allem telefonisch erreichbar sind, schnelle AntwortenRichtige Nummer, kurzer GesprächsleitfadenSekretariat als Türsteher, § 7 UWG
LinkedIn und XINGEntscheider in größeren Firmen und im MittelstandAussagekräftiges Profil, relevanter AnlassGeringe Abdeckung bei Kleinstbetrieben
Besuch vor OrtLäden, Praxen und Werkstätten in der NachbarschaftRoutenplanung und ein Anlass für den BesuchFahrzeit pro Kontakt

Für den Telefonkanal gilt: Rufen Sie eine recherchierte Liste an, keine zufällige. Das spart Zeit und senkt das Risiko, unpassende Betriebe zu stören. Details zum Gespräch finden Sie im Beitrag zur Kaltakquise.

Bei der Akquise geht es nicht darum, möglichst viele Menschen zu erreichen, sondern die richtigen Betriebe mit einer passenden Botschaft und mehr als einem Kontakt anzusprechen.

Ist Kaltakquise in Deutschland erlaubt? Die wichtigsten Regeln für B2B

Kaltakquise ist in Deutschland nicht pauschal verboten, aber streng reguliert. Entscheidend sind § 7 UWG für die Art der Ansprache und die DSGVO für den Umgang mit personenbezogenen Daten. Die folgenden Hinweise sind allgemeine Information und keine Rechtsberatung.

§ 7 UWG (Unzumutbare Belästigungen) nennt für die Werbung drei Fälle, in denen stets eine unzumutbare Belästigung vorliegt. Der Anruf bei einem Verbraucher braucht dessen vorherige ausdrückliche Einwilligung, gegenüber einem sonstigen Marktteilnehmer, also etwa einem Unternehmen, zumindest die mutmaßliche Einwilligung. Für Werbung per elektronischer Post gibt es keine Sonderregel für Geschäftskunden: Sie ist ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung des Adressaten unzulässig. Eine Ausnahme gilt nur für Bestandskunden, deren Adresse beim Verkauf erhoben wurde, wenn Sie sie für eigene ähnliche Waren oder Dienstleistungen nutzen, der Kunde nicht widersprochen hat und bei jeder Verwendung auf das Widerspruchsrecht hingewiesen wird.

KanalRegel bei UnternehmenGrundlage
TelefonZumindest mutmaßliche Einwilligung des Angerufenen nötig§ 7 Abs. 2 Nr. 1 UWG
E-MailVorherige ausdrückliche Einwilligung, Ausnahme nur für Bestandskunden unter vier Bedingungen§ 7 Abs. 2 Nr. 2 und Abs. 3 UWG
AbsenderangabenIdentität nicht verschleiern, gültige Adresse für die Abmeldung angeben§ 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG
Personenbezogene DatenDirektwerbung kann ein berechtigtes Interesse sein, Widerspruch jederzeit möglichErwägungsgrund 47, Art. 21 Abs. 2 DSGVO

Die Datenschutz-Grundverordnung sagt in Erwägungsgrund 47, dass die Verarbeitung personenbezogener Daten zum Zwecke der Direktwerbung als berechtigtes Interesse betrachtet werden kann. Zugleich haben Betroffene nach Artikel 21 Absatz 2 das Recht, jederzeit Widerspruch gegen Direktwerbung einzulegen; danach dürfen die Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeitet werden. Auf dieses Recht muss spätestens bei der ersten Kommunikation ausdrücklich hingewiesen werden. Im lokalen Mittelstand stecken oft Einzelunternehmer und Freiberufler, bei denen die Firmendaten zugleich personenbezogene Daten sind. Eine praktische Checkliste bietet der Beitrag Kalt-E-Mails ohne Verstoß gegen die DSGVO.

Welche Kennzahlen zeigen, ob Ihre Akquise funktioniert?

Messen Sie ab der ersten Woche fünf Kennzahlen und vergleichen Sie sie mit Ihren eigenen Ausgangswerten, nicht mit Branchenschnitten. Märkte und Angebote unterscheiden sich zu stark, als dass eine einzige „gute“ Quote viel aussagen würde.

KennzahlBerechnungWas sie zeigt
DatenqualitätGültige E-Mail-Adressen und Telefonnummern geteilt durch alle KontaktversucheOb die Liste sauber ist
AntwortquoteAntworten geteilt durch zugestellte NachrichtenOb die Botschaft relevant ist
TerminquoteVereinbarte Termine geteilt durch kontaktierte BetriebeOb Angebot und Zeitpunkt passen
ChancenquoteEntstandene Chancen geteilt durch geführte GesprächeOb Sie die richtigen Ansprechpartner erreichen
Zeit pro TerminInvestierte Akquisezeit geteilt durch vereinbarte TermineOb der Prozess effizient ist

Halten Sie die Werte an einem Ort fest, damit Sie Wochen vergleichen können. Ein CRM mit Phasen und Notizen macht das einfach.

Welche Fehler kosten in der Akquise die meisten Termine?

Die meisten gescheiterten Akquisen gehen auf fünf vermeidbare Fehler zurück, und alle liegen in der Vorbereitung:

  • Eine veraltete oder ungeprüfte Liste benutzen. Geschlossene Betriebe und falsche Nummern verschwenden die ersten Kontakte und können Ihren Absenderruf beschädigen.
  • Allen dieselbe Nachricht schicken. Eine generische erste Zeile wirkt wie ein Massenversand, ein Detail zum Betrieb ändert das.
  • Nach einem Kontakt aufgeben. Ein vielbeschäftigter Inhaber antwortet selten beim ersten Mal, planen Sie die Abfolge deshalb vor der ersten Nachricht.
  • Nichts dokumentieren. Ohne Notiz und Datum sprechen Sie dieselbe Person zweimal an oder vergessen eine freundliche Rückmeldung.
  • Die Regeln ignorieren. Wer Einwilligung und Widerspruch übergeht, riskiert Abmahnungen und gefährdet Domain und Ruf.

Wie sieht ein 30-Tage-Akquiseplan für Selbstständige und kleine Agenturen aus?

Ein realistischer erster Monat besteht aus vier Wochen mit je einer Aufgabe, ausgerichtet auf eine Nische in einer Stadt. Der Plan ist eine Vorlage und kein Erfolgsversprechen:

  1. Woche 1, Profil und Liste. Wählen Sie eine Nische, etwa Zahnarztpraxen oder Restaurants, und eine Stadt. Sammeln Sie alle passenden Betriebe von der Karte und bereinigen Sie die Liste.
  2. Woche 2, Recherche und Texte. Schauen Sie sich jede Website an, notieren Sie die Beobachtung in einer Zeile und bereiten Sie eine E-Mail, einen Gesprächseinstieg und eine Nachfassnachricht vor.
  3. Woche 3, erste Kontakte. Sprechen Sie die erste Gruppe an, rufen Sie die telefonisch erreichbaren Betriebe an und protokollieren Sie jede Antwort und jeden Einwand.
  4. Woche 4, Nachfassen und Auswerten. Verschicken Sie die Nachfassnachrichten, vereinbaren Sie Termine und prüfen Sie Ihre fünf Kennzahlen. Ändern Sie eine Variable, zum Beispiel die erste Zeile oder die Nische, und starten Sie die nächste Runde.

Einen ausführlicheren Plan finden Sie im Beitrag B2B-Kunden gewinnen: Praxisleitfaden.

Akquise scheitert selten am Skript. Sie scheitert an der Liste.

Quellen

Diese externen Quellen stützen die Aussagen in diesem Leitfaden:

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Häufig gestellte Fragen zur Akquise

Was ist Akquise im Vertrieb?
Akquise, auch Akquisition oder Kundenakquise genannt, ist die Gewinnung neuer Kunden, Kundenaufträge oder weiterer Geschäfte. Im Vertrieb heißt das: Sie finden Unternehmen, die zu Ihrem idealen Kundenprofil passen, recherchieren sie, nehmen Kontakt auf und vereinbaren ein Gespräch. Das Ziel ist nicht der Abschluss beim ersten Kontakt, sondern ein qualifizierter Termin.
Was ist der Unterschied zwischen Kaltakquise und Warmakquise?
Kaltakquise ist die Erstansprache eines potenziellen Kunden, zu dem bisher keine Geschäftsbeziehung bestand. Bei der Warmakquise sprechen Sie dagegen Bestandskunden oder Kontakte an, die Sie bereits kennen, zum Beispiel weil sie einmal gekauft oder Ihren Newsletter abonniert haben. Warmakquise ist meist einfacher, rechtlich unkomplizierter und erreicht schneller ein Gespräch.
Welche Schritte hat der Akquiseprozess?
Der Prozess hat sechs Schritte: ideales Kundenprofil festlegen, Zielliste aufbauen, Kontaktdaten prüfen und ergänzen, jeden Betrieb zwei Minuten recherchieren, in einer Abfolge über mehrere Kanäle Kontakt aufnehmen sowie Antworten qualifizieren und dokumentieren. Die ersten drei Schritte entscheiden darüber, wie gut der Rest funktioniert.
Ist Kaltakquise im B2B erlaubt?
Ja, aber nur unter Bedingungen. Nach § 7 UWG ist ein Werbeanruf bei Unternehmen nur mit zumindest mutmaßlicher Einwilligung zulässig, E-Mail-Werbung grundsätzlich nur mit vorheriger ausdrücklicher Einwilligung. Zusätzlich gilt bei personenbezogenen Daten die DSGVO, etwa das jederzeitige Widerspruchsrecht gegen Direktwerbung. Das ist keine Rechtsberatung, im Zweifel fragen Sie eine Anwältin oder einen Anwalt.
Wie finde ich Neukunden über Google Maps?
Suchen Sie auf Google Maps nach Branche und Ort und sammeln Sie die Treffer in einer Liste. Weil Google Maps keine E-Mail-Adressen von Unternehmen anzeigt, besucht ein Tool wie Vonsel die verfügbaren Firmenwebsites und sucht dort veröffentlichte E-Mail-Adressen, zusätzliche Telefonnummern und Social-Media-Links. Was gefunden wird, hängt von der jeweiligen Website ab. Die kostenlose Extraktion umfasst 200 Unternehmen pro Monat.
Welche Akquisekanäle eignen sich für Selbstständige und kleine Agenturen?
Beginnen Sie mit Kanälen, die Zeit statt Geld kosten: eine persönlich formulierte E-Mail an Firmen, die Sie zulässig ansprechen dürfen, ein kurzer Anruf bei Betrieben, die vor allem telefonisch erreichbar sind, und ein Besuch bei Unternehmen in der Nähe. Kombinieren Sie zwei oder drei Kanäle in einer festen Abfolge, statt sich auf einen einzigen Kontakt zu verlassen. Als Ausgangspunkt dienen die Vorlagen für Kaltakquise-E-Mails.
Wie oft sollte man bei Interessenten nachfassen?
Eine allgemeingültige Zahl gibt es nicht, testen Sie daher mit Ihren eigenen Antworten. Planen Sie über ein bis drei Wochen mehrere Kontaktpunkte per E-Mail, Telefon und LinkedIn oder XING, ändern Sie jedes Mal die Botschaft und hören Sie auf, sobald jemand klar absagt oder widerspricht. Orientierung gibt der Beitrag zur Zahl der Kontaktpunkte bis zum B2B-Abschluss.