Immobilienmarketing:Was wirklich wirktund wie Agenturen Makler als Kunden finden
Ein Objekt zu vermarkten und einen Makler zu vermarkten sind zwei verschiedene Aufgaben. Hier lesen Sie, was in Deutschland für beides gilt, welche Regeln Sie kennen müssen und wie Agenturen und Freiberufler Makler finden, die Unterstützung brauchen.
Vertrieb··12 Minuten Lesezeit
Das Wichtigste in Kürze
Immobilienmarketing besteht aus zwei Aufgaben: dem Vermarkten eines Objekts, damit es verkauft oder vermietet wird, und dem Vermarkten des Maklers oder Maklerbüros, damit Eigentümer ihn beauftragen. Viele Ratgeber vermischen beides.
Immobilienanzeigen haben Pflichtangaben: Liegt ein Energieausweis vor, muss die Anzeige laut § 87 GModG unter anderem Art des Ausweises, Endenergiebedarf oder -verbrauch, Energieträger, Baujahr und Effizienzklasse nennen.
Die Vergütung ist gesetzlich geregelt: Beim Kauf einer Wohnung oder eines Einfamilienhauses darf der Maklerlohn nach § 656c BGB nur in gleicher Höhe von beiden Parteien verlangt werden.
E-Mail-Werbung braucht nach § 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG grundsätzlich die vorherige ausdrückliche Einwilligung des Empfängers. Das gilt für Ihre eigene Akquise bei Maklern genauso wie für Newsletter, die Sie für Makler aufsetzen.
Eine Agentur kann Makler einer Stadt über Google Maps erfassen, gut betreute Profile aussortieren und die Übrigen mit Vonsel in einem kartenbasierten CRM bearbeiten.
Die Antwort
Immobilienmarketing umfasst alle Maßnahmen, mit denen Immobilien, Makler und Maklerbüros bei Kaufinteressenten, Mietern und verkaufswilligen Eigentümern bekannt werden. Es besteht aus zwei Aufgaben: der Vermarktung des Objekts und der Vermarktung des Maklers selbst. Wichtige Kanäle sind Google Maps, Immobilienportale, E-Mail, Video, Anzeigen und Empfehlungen.
Grundlagen
Was ist Immobilienmarketing und wo liegt der Unterschied zum Maklermarketing?
Immobilienmarketing bewirbt ein einzelnes Objekt, Maklermarketing bewirbt die Person oder das Büro dahinter. Beide Seiten hängen zusammen, werden aber von unterschiedlichen Dienstleistern bedient und unterschiedlich bezahlt.
Die Objektvermarktung umfasst Fotos, Grundrisse, Video, Exposé, Preis, Besichtigungstermine und die Präsenz auf Immobilienportalen wie ImmoScout24, Immowelt oder Kleinanzeigen. Sie endet, sobald das Objekt vergeben ist. Das Maklermarketing dagegen baut Dauerhaftes auf: ein Google-Unternehmensprofil, Rezensionen, eine Website, eine E-Mail-Liste und einen Ruf, der zu Empfehlungen führt.
Agenturen und Freiberufler verkaufen meist die zweite Variante. Sie lässt sich als laufende Leistung anbieten, und die Ergebnisse sind für den Makler sichtbar. Wer in Google Maps nach einem Makler sucht, sieht zuerst Name, Sternebewertung und Rezensionsanzahl der Einträge. Ein gepflegtes Profil ist deshalb oft der kürzeste Weg zu einer ersten sichtbaren Verbesserung.
Ihr Markt
Warum sind Immobilienmakler eine gute Zielgruppe für Marketingdienstleistungen?
Weil Makler ihre Aufträge selbst gewinnen müssen und das Gesetz ihre Vergütung begrenzt. Beim Kauf einer Wohnung oder eines Einfamilienhauses darf sich ein Makler von beiden Parteien Maklerlohn nur in gleicher Höhe versprechen lassen, und wer für eine Seite unentgeltlich arbeitet, kann von der anderen nichts verlangen. So steht es in § 656c BGB.
Bei der Vermietung von Wohnraum ist die Regel noch strenger: Nach § 2 Abs. 1a des Wohnungsvermittlungsgesetzes darf der Wohnungsvermittler vom Wohnungssuchenden grundsätzlich kein Entgelt fordern. Ausnahme: Er holt den Vermittlungsauftrag ausschließlich wegen des Vertrags mit dem Wohnungssuchenden beim Vermieter ein.
Für Ihr Angebot heißt das: Der Auftrag des Eigentümers ist der Engpass, und um ihn konkurrieren Büros derselben Stadt. Das ist eine Einordnung, keine Marktstatistik. Wie viel ein Büro für Marketing ausgeben kann, hängt von Stadt, Objektmix und Teamgröße ab. Deshalb verkaufen sich kleine, klar umrissene Pakete besser als große Pauschalen.
Erst die Maklerliste aufbauen
Fügen Sie die Vonsel-Erweiterung hinzu, öffnen Sie Google Maps und erfassen Sie die Immobilienmakler einer Stadt in einem Durchgang. Suchen, veröffentlichte Website-Kontakte sammeln und Interessenten im CRM ordnen. Die kostenlose Extraktion deckt 200 Unternehmen im Monat ab.
Welche Marketingkanäle lohnen sich für Immobilienmakler?
Beginnen Sie bei Kanälen, die Menschen erreichen, die schon suchen: Google-Unternehmensprofil, Immobilienportale und eine Website mit Kontaktformular. Ergänzen Sie danach E-Mail und Video, um in Erinnerung zu bleiben, und setzen Sie Anzeigen ein, um einzelne Objekte oder Gebiete zu verstärken. Die Tabelle zeigt, was jeder Kanal leistet und wo die Stolpersteine liegen.
Kanal
Was er leistet
Besonders gut für
Worauf achten
Google-Unternehmensprofil
Erscheint, wenn jemand in der Nähe einen Makler sucht
Anrufe, Rezensionen, Routenplanung
Berechtigung und ein Profil pro Fachkraft und Standort
Immobilienportale
Sichtbarkeit für das einzelne Objekt
Objektvermarktung
Pflichtangaben zum Energieausweis in der Anzeige
Website mit Anfrageformular
Die Beziehung zum Eigentümer bleibt beim Makler, nicht beim Portal
Eigene Marke, Stadtteilseiten, Bewertungsanfragen
Braucht Besucher aus anderen Kanälen
E-Mail an Bestandskontakte
Hält den Makler bei Empfehlungen präsent
Frühere Kunden, Eigentümer im Netzwerk
Einwilligung nach § 7 UWG
Video und Social Media
Schafft Vertrauen vor dem ersten Anruf
Objektrundgänge, lokale Inhalte
Zeitaufwand und Pflichtangaben auch in Anzeigentexten
Bezahlte Anzeigen
Schneller Zugang zu einem Gebiet oder Objekt
Vermarktungsstart, bestimmte Stadtteile
Texte prüfen, bevor sie live gehen
Empfehlungen und Netzwerk
Vertrauen, das sich nicht kaufen lässt
Jeden Makler
Braucht eine feste Nachfass-Routine
Schneller Erfolg
Warum steht das Google-Unternehmensprofil an erster Stelle?
Es ist der günstigste sichtbare Erfolg, und es folgt klaren Regeln. Ein vernachlässigtes Profil fällt dem Inhaber sofort auf, sobald man es neben das eines Mitbewerbers legt. Behoben ist das mit Kategorien, Öffnungszeiten, Fotos und Antworten auf Rezensionen. Den Unterschied zwischen Maps-Eintrag und Profil erklärt unser Beitrag zu Google Maps und Google Business Profile.
Für Makler gilt eine Besonderheit, die Sie kennen sollten, bevor Sie etwas versprechen. Laut den Richtlinien von Google für Unternehmensprofile zählen Immobilienmakler zu den unabhängigen Fachkräften, also zu Experten mit Kundenverkehr und eigenem Kundenstamm. Sie sollten ein eigenes Profil anlegen, wenn sie Kundenverkehr haben und während der Öffnungszeiten am bestätigten Standort direkt erreichbar sind.
Angestellte dürfen keine eigenen Profile erstellen, und Fachkräfte dürfen keine mehreren Profile für verschiedene Fachgebiete anlegen. Postfächer und Briefkästen an unternehmensfremden Standorten sind als Adresse nicht zulässig. Wer ein Profil mit einer solchen Adresse aufsetzt, riskiert Sperrungen, statt Anfragen zu gewinnen.
Pflichtangaben
Welche Pflichtangaben gehören in eine Immobilienanzeige?
Liegt zum Zeitpunkt der Anzeige ein Energieausweis vor, muss die Anzeige in kommerziellen Medien bestimmte Angaben daraus enthalten. Das regelt § 87 GModG. Verantwortlich ist, wer die Veröffentlichung verantwortet: Verkäufer, Vermieter, Verpächter, Leasinggeber oder der Immobilienmakler. Dies sind allgemeine Informationen und keine Rechtsberatung.
Die Pflichtangaben im Überblick:
Art des Energieausweises: Energiebedarfsausweis oder Energieverbrauchsausweis.
Endenergiebedarf oder Endenergieverbrauch des Gebäudes, so wie im Ausweis genannt.
Wesentliche Energieträger für die Heizung.
Baujahr bei einem Wohngebäude.
Energieeffizienzklasse bei einem Wohngebäude.
Bei einem Nichtwohngebäude sind Endenergiebedarf oder -verbrauch für Wärme und Strom getrennt aufzuführen. Agenturen, die Exposés und Anzeigentexte für Makler schreiben, bauen diese Felder als feste Bausteine in jede Vorlage ein, statt sie bei jedem Objekt neu zu suchen.
Ansprache
Dürfen Agenturen Makler per E-Mail oder Telefon ansprechen?
Bei E-Mail verlangt das Gesetz grundsätzlich eine vorherige ausdrückliche Einwilligung, beim Telefon gegenüber Unternehmen zumindest eine mutmaßliche. Das steht in § 7 UWG. Wer Werbung per elektronischer Post schickt, ohne dass eine ausdrückliche Einwilligung des Adressaten vorliegt, handelt nach Absatz 2 Nr. 2 stets unzumutbar belästigend. Der Wortlaut unterscheidet dort nicht zwischen Verbrauchern und Unternehmen.
Weg der Ansprache
Was § 7 UWG verlangt
Was das für Sie heißt
E-Mail
Vorherige ausdrückliche Einwilligung des Adressaten
Kaltakquise per E-Mail ist ohne Einwilligung heikel
Telefon gegenüber Unternehmen
Zumindest mutmaßliche Einwilligung
Einzelfallfrage, im Zweifel rechtlich klären
E-Mail an eigene Kunden
Ausnahme nach Absatz 3 unter vier Bedingungen, unter anderem eigene ähnliche Leistungen und Hinweis auf Widerspruch
Gilt für Bestandskunden, nicht für Erstkontakte
Jede Werbenachricht
Absender erkennbar und gültige Adresse für den Widerspruch
Absenderangaben und Abmeldemöglichkeit in jede Nachricht
Neben dem UWG greift die DSGVO, sobald personenbezogene Daten verarbeitet werden, etwa die Namen von Einzelmaklern. Wie Sie beides sauber zusammenbringen, beschreibt der Beitrag Cold E-Mail ohne Verstoß gegen die DSGVO. Auch das ist keine Rechtsberatung: Klären Sie Ihren konkreten Ablauf im Zweifel mit einer Anwältin oder einem Anwalt.
Audit
Wie prüft man das Marketing eines Maklers in 15 Minuten?
Prüfen Sie fünf Dinge: Profil, Basisdaten, Rezensionen, Website auf dem Smartphone und aktuelle Inserate. Halten Sie danach die größte Lücke fest. Eine einzige konkrete Beobachtung überzeugt mehr als eine lange Liste.
Profil finden. Suchen Sie in Google Maps nach Name und Ort des Maklers. Gibt es ein Profil? Gehört es dem Makler oder dem Büro, und passt es zur Beschreibung unabhängiger Fachkräfte in den Google-Richtlinien?
Basisdaten prüfen: Name, Telefonnummer, Website, Öffnungszeiten, Kategorien und eine echte Adresse. Fehlende Felder lassen sich am schnellsten beheben.
Rezensionen lesen. Achten Sie auf Bewertung, Anzahl, Alter der neuesten Rezension und darauf, ob der Inhaber antwortet.
Website mobil öffnen. Gibt es ein Kontaktformular, eine Möglichkeit zur Bewertungsanfrage für Eigentümer und eine Seite zu den Stadtteilen, in denen der Makler tätig ist?
Inserate ansehen. Öffnen Sie zwei aktuelle Anzeigen auf einem Portal. Stehen die Pflichtangaben zum Energieausweis darin? Fehlt etwas, ist das ein konkreter Anlass für ein Gespräch.
Zehn Minuten pro Makler genügen bei einer Handvoll Büros, um zu sehen, welche Lücke in Ihrer Stadt am häufigsten auftritt, und genau die sollte Ihr erstes Angebot sein.
Das Angebot
Was können Agenturen und Freiberufler an Immobilienmakler verkaufen?
Bieten Sie an, was dem Makler fehlt und was zu wiederkehrenden Aufträgen führt. Vier Pakete reichen für den Anfang, und jedes ist so klein, dass es sich in einer Nachricht erklären lässt.
Profil bereinigen und pflegen
Kategorien, Öffnungszeiten und Angaben korrigieren, dann eine feste Routine zum Anfragen und Beantworten von Rezensionen einrichten.
Website und Anfrageformular
Eine schlanke Website mit Stadtteilseiten und einem Formular, das Anfragen von Eigentümern an einer Stelle bündelt.
Exposé-Texte und Objektinhalte
Fotos, kurze Videorundgänge und Beschreibungen mit festen Bausteinen für die Pflichtangaben zum Energieausweis.
E-Mail-Betreuung und Anzeigen
Regelmäßiger Kontakt zu Bestandskontakten mit Einwilligung sowie bezahlte Anzeigen für Vermarktungsstarts und neue Gebiete.
Wie findet man Immobilienmakler, die Marketingunterstützung brauchen?
Suchen Sie in Google Maps nach dem Maklertyp in einer Stadt, erfassen Sie alle Treffer in einer Liste, filtern Sie schwache Signale heraus und bearbeiten Sie die Auswahl in Ihrem CRM. Eine Stadt wie München, Hamburg, Köln oder Leipzig eignet sich besser als ein ganzes Bundesland, weil Sie lokal nachfassen und Ihre Suche nach und nach verfeinern können.
Markt und Suchbegriff wählen. Eine Stadt und eine Suchanfrage, zum Beispiel „Immobilienmakler München“ oder „Immobilienbüro Köln“. Wiederholen Sie die Suche für Nachbarorte.
Treffer erfassen. Mit der Vonsel-Chrome-Erweiterung sammeln Sie beim Scrollen Namen, Telefonnummern, Websites, Bewertungen und Rezensionsanzahlen. Wenn Sie den Ablauf vorher sehen möchten, sehen Sie sich das Tutorial-Video an.
Schwache Signale herausfiltern. Die Tabelle unten hilft, aussichtsreiche Kontakte von gut betreuten Büros zu trennen.
Die Liste im Karten-CRM bearbeiten. Das Vonsel-Dashboard zeigt die Unternehmen auf einer Karte, mit Rezensionsanalyse und einer KI-E-Mail pro Unternehmen, sodass jede Ansprache auf echten Daten beruht.
Nachfassen und den Überblick behalten. Halten Sie jeden Kontakt und jeden nächsten Schritt fest, damit kein Interessent verloren geht.
Mehr zur Datenerfassung für diese Nische lesen Sie im Leitfaden zur Immobilienmakler-Liste aus Google Maps. Was das Dashboard zusätzlich zur kostenlosen Extraktion bietet, sehen Sie auf der Preisseite.
Signal in Ihrer Liste
Was es nahelegt
Passendes Angebot
Keine Website verlinkt
Das Profil ist die einzige Online-Präsenz
Schlanke Website mit Anfrageformular
Wenige Rezensionen
Keine Routine für Bewertungsanfragen
Bewertungsanfragen und Antworten
Bewertung unter 4,0
Ein Ruf, um den sich niemand kümmert
Antworten auf Kritik und Wiederaufbau
Fehlende Öffnungszeiten oder dünne Kategorien
Profil nie fertig eingerichtet
Profilbereinigung
Viele Rezensionen, Antworten des Inhabers
Wird bereits gepflegt
Überspringen oder Video und Anzeigen anbieten
Verstehen Sie diese Schwellen als Richtwerte und passen Sie sie an Ihren Markt an. Eine Rezensionszahl, die für ein Spitzenbüro in einer Großstadt niedrig ist, kann für einen Einzelmakler in einer Kleinstadt normal sein.
Erstkontakt
Was gehört in die erste Nachricht an einen Makler?
Eine gute erste Nachricht nennt eine konkrete Lücke, zeigt, dass Sie hingesehen haben, und bittet um einen kleinen nächsten Schritt. Allgemeine Anfragen gehen im Postfach unter, weil Makler davon viele bekommen.
Eine Beobachtung. Zum Beispiel: „In Ihrem Google-Profil ist keine Website hinterlegt, sodass Eigentümer, die Sie auf der Karte finden, keinen weiteren Weg zu Ihnen haben.“
Eine Lösung. Beschreiben Sie in einem Satz, was Sie ändern würden.
Ein leichter nächster Schritt. Bieten Sie eine kurze Prüfung oder ein zehnminütiges Gespräch an.
Formulierungen und Abläufe finden Sie in den Vorlagen für Kaltakquise-E-Mails. Beachten Sie bei jedem Kanal die oben genannten Regeln des § 7 UWG, bevor Sie die erste Nachricht versenden.
Stolpersteine
Warum scheitert Immobilienmarketing so oft?
Die meisten schwachen Ergebnisse gehen auf fünf vermeidbare Fehler zurück.
Das Objekt wird beworben, aber Profil und Rezensionen des Maklers bleiben unbeachtet.
Anzeigentexte lassen die Pflichtangaben zum Energieausweis weg, obwohl ein Ausweis vorliegt.
Ein Profil wird mit einer Postfachadresse oder einem fremden Standort angelegt und verstößt damit gegen die Google-Richtlinien.
Dieselbe Nachricht geht an alle Makler, statt an jeden mit einer konkreten Beobachtung.
Es gibt keine Nachfass-Routine, sodass Anfragen und Interessenten versanden.
Finden Sie die Makler, die Sie brauchen
Erfassen Sie Immobilienmakler aus Google Maps, filtern Sie die schwachen Profile und sprechen Sie sie mit Kontext an. Die kostenlose Extraktion deckt 200 Unternehmen im Monat ab. Funktionen ansehen oder weitere Vertriebsleitfäden lesen.
Immobilienmarketing ist die Art, wie Makler, Maklerbüros und Eigentümer die Aufmerksamkeit von Käufern, Mietern und verkaufswilligen Eigentümern gewinnen. Es hat zwei Seiten: die Vermarktung eines Objekts mit Fotos, Video und Exposé und die Vermarktung des Maklers selbst durch Rezensionen, Google-Profil, Website, E-Mail-Kontakte und Empfehlungen.
Was ist die beste Marketingstrategie für Immobilienmakler?
Einen allgemein besten Kanal gibt es nicht. Die stärkste Basis ist ein vollständiges Google-Unternehmensprofil mit aktuellen Rezensionen, eine Website mit Anfrageformular und regelmäßiger Kontakt zu früheren Kunden und Empfehlungsgebern, soweit eine Einwilligung vorliegt. Danach können Video, Social Media und bezahlte Anzeigen ergänzt werden. Prüfen Sie anhand der Anrufe und Anfragen, welcher Kanal wirklich Aufträge bringt.
Kann ein Immobilienmakler ein eigenes Google-Unternehmensprofil haben?
In der Regel ja. Die Google-Richtlinien zählen Immobilienmakler zu den unabhängigen Fachkräften mit Kundenverkehr. Sie sollten ein eigenes Profil anlegen, wenn sie während der Öffnungszeiten am bestätigten Standort direkt erreichbar sind. Angestellte dürfen keine eigenen Profile erstellen, und Postfächer oder Briefkästen an unternehmensfremden Standorten sind als Adresse nicht zulässig.
Welche Pflichtangaben muss eine Immobilienanzeige in Deutschland enthalten?
Liegt zum Zeitpunkt der Anzeige ein Energieausweis vor, muss die Anzeige in kommerziellen Medien nach § 87 GModG die Art des Ausweises, den Endenergiebedarf oder -verbrauch, die wesentlichen Energieträger der Heizung und bei Wohngebäuden Baujahr und Effizienzklasse nennen. Verantwortlich ist, wer die Anzeige veröffentlicht. Das sind allgemeine Informationen und keine Rechtsberatung.
Wie finde ich Immobilienmakler, denen ich Marketingleistungen verkaufen kann?
Suchen Sie in Google Maps nach Immobilienmaklern und Immobilienbüros einer Stadt, erfassen Sie die Treffer mit einem Werkzeug wie der Vonsel-Chrome-Erweiterung und filtern Sie dann nach schwachen Signalen: wenige Rezensionen, keine Website, niedrige Bewertung oder ein unvollständiges Profil. Bearbeiten Sie die Auswahl in einem CRM, damit Sie jeden Kontakt und nächsten Schritt im Blick behalten.
Darf ich Immobilienmakler unaufgefordert per E-Mail kontaktieren?
Nach § 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG ist Werbung per elektronischer Post ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung des Adressaten stets unzumutbar belästigend, und der Wortlaut unterscheidet nicht zwischen Verbrauchern und Unternehmen. Eine Ausnahme gilt unter vier Bedingungen für eigene Kunden. Zusätzlich greift die DSGVO. Das sind allgemeine Informationen und keine Rechtsberatung.
Was sollte eine Agentur Immobilienmaklern zuerst anbieten?
Beginnen Sie mit der kleinsten Verbesserung, die ein Makler sofort sieht: ein bereinigtes Google-Unternehmensprofil mit regelmäßigen Rezensionen oder eine schlanke Website mit Anfrageformular. Eine sichtbare Lücke erleichtert das erste Gespräch und führt zu wiederkehrenden Aufgaben wie Exposé-Texten, E-Mail-Betreuung und Anzeigen. Halten Sie jedes Paket klein und klar umrissen.
Wer zahlt in Deutschland die Maklerprovision?
Beim Kauf einer Wohnung oder eines Einfamilienhauses darf der Makler nach § 656c BGB von beiden Parteien Maklerlohn nur in gleicher Höhe verlangen, und wer für eine Seite unentgeltlich arbeitet, kann von der anderen nichts fordern. Bei der Vermietung darf der Wohnungsvermittler nach § 2 Abs. 1a WoVermRG vom Wohnungssuchenden grundsätzlich kein Entgelt verlangen.