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Geldautomat aufstellen: Wo sich der Standort lohnt und wie Sie ihn über Google Maps finden

Welche Geschäfte eignen sich als Standort, was sagt die Bundesbank zur Bargeldnutzung, welche Regeln gelten bei uns und wie machen Sie aus Google Maps eine Rangliste konkreter Läden?

Das Wichtigste in Kürze
  • Der Standort entscheidet. Gesucht sind Orte mit vielen kleinen Barzahlungen und ohne Automaten in Gehweite: Kioske, Tankstellen, Gaststätten, Hotels, Dorfläden.
  • Bargeld bleibt, schrumpft aber: Laut Bundesbank lag der Bargeldanteil 2025 bei 45 Prozent der Zahlungen und 23 Prozent des Umsatzes, 2021 waren es noch 58 Prozent der Zahlungen.
  • Der Zugang ist lokal ungleich: 2023 fanden 15 Prozent der Befragten Geldautomat oder Bankschalter schwer erreichbar (2021: 6 Prozent).
  • Recht zuerst klären: Zahlungsdienste brauchen nach § 10 ZAG eine BaFin-Erlaubnis, § 2 Absatz 1 Nummer 14 ZAG nimmt reine Bargeldabhebungsdienste aus. Prüfen Sie Ihr Modell vor dem Kauf.
  • Eine Rangliste von Kandidaten erstellen Sie in einem Nachmittag mit Google Maps und bieten jedem Inhaber einen Aufstellvertrag mit Beteiligung an.

Was heißt es, einen Geldautomaten aufzustellen, und wo lohnt es sich?

Einen Geldautomaten aufstellen heißt, ein Gerät im Geschäft eines anderen Inhabers zu platzieren und pro Abhebung ein Entgelt zu verdienen, an dem der Inhaber beteiligt wird. Entscheidend ist der Standort: Kioske, Tankstellen, Gaststätten und Hotels mit Barzahlern, möglichst ohne Bankautomat in der Nähe. Solche Kandidaten finden Sie über Google Maps.

Der Aufsteller besitzt oder least das Gerät, befüllt es mit Bargeld und zahlt dem Standortgeber eine vereinbarte Beteiligung oder Miete. Der Standortgeber, also der Ladeninhaber, stellt nur die Fläche. Die Einnahmen entstehen aus dem Entgelt, das der Kunde am Bildschirm akzeptiert. Die Rechte und Pflichten beider Seiten halten Sie im Aufstellvertrag fest.

Der Markt ist nicht leer. Die Verbraucherzentrale Hamburg bezeichnet Cardtronics als größten deutschen Geldautomatenbetreiber, der etwa für die Postbank ein Netzwerk an Geräten wartet. Für einen kleinen Aufsteller dürften deshalb vor allem Standorte interessant sein, die große Netze nicht besetzen: unabhängige Läden, Gastronomie und Orte abseits der Hauptlagen.

Die meisten Ratgeber enden bei einer allgemeinen Liste von Standorttypen. Die eigentliche Arbeit beginnt danach: aus „Kioske“ eine Rangliste konkreter Läden in Ihrer Stadt zu machen. Darum geht es im Rest dieses Leitfadens.

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Suchen Sie in Google Maps, erfassen Sie die Treffer mit den veröffentlichten Kontaktdaten und pflegen Sie Ihre Kandidaten im CRM. Die kostenlose Extraktion umfasst 200 Unternehmen pro Monat; KI und Export hängen von Ihrem Plan ab.
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Wie viel Bargeld wird in Deutschland noch genutzt?

Bargeld ist 2025 noch das häufigste Zahlungsmittel, verliert aber an Boden. Laut Bundesbank-Studie Zahlungsverhalten in Deutschland 2025 entfielen 45 Prozent aller Zahlungen auf Bargeld, sechs Prozentpunkte weniger als 2023. Beim Umsatz lag Bargeld bei 23 Prozent, die Debitkarte bei 28 Prozent. Bargeld deckt also vor allem kleine Beträge ab.

Der Trend zeigt seit Jahren nach unten: Nach der Bundesbank-Auswertung Zahlungsverhalten in Deutschland 2023 sank der Bargeldanteil von 58 Prozent (2021) auf 51 Prozent (2023), 2025 waren es 45 Prozent. Eine Entwarnung ist das nicht, aber auch kein Aus: 2025 war Barzahlung vor Ort in 94 Prozent der Fälle möglich, und 80 Prozent der Befragten halten es für wichtig, dass man weiter bar bezahlen kann.

Für Ihre Standortwahl zählt der Zugang. 2023 gaben 15 Prozent der Befragten an, Geldautomat oder Bankschalter seien schwer erreichbar, 2021 waren es noch 6 Prozent. Der Anstieg zeigte sich laut Bundesbank in Stadt und Land. Die meisten Befragten bewerten die Bargeldversorgung 2025 dennoch als gut. Lücken gibt es lokal, nicht flächendeckend, deshalb müssen Sie jeden Kandidaten einzeln prüfen.

Gesucht sind also Orte mit vielen kleinen Barzahlungen und ohne Automat in Gehweite, nicht der Innenstadtladen neben der Sparkasse. Die Bundesbank-Zahlen sind Durchschnittswerte für ganz Deutschland, keine Garantie für eine einzelne Straße.

Welche Geschäfte eignen sich am besten als Standort für einen Geldautomaten?

Am besten eignen sich Geschäfte mit regelmäßiger Laufkundschaft, kleinen Beträgen und Verweildauer. Die Tabelle zeigt gängige Kandidaten. Die Spalte „Warum es passen kann“ beschreibt Überlegungen, keine gemessenen Werte. Ob ein Standort trägt, sehen Sie erst im Gespräch mit dem Inhaber und in einem Test vor Ort.

StandorttypWarum es passen kannSuche in Google MapsVor dem Angebot prüfen
Kiosk und SpätiKleine Einkäufe, lange Öffnungszeiten, Laufkundschaft„Kiosk“ + StadtteilSteht schon ein Automat am Eingang oder nebenan?
TankstelleStetiger Verkehr, kurze Stopps„Tankstelle“ + OrtBeleuchtung, Sicht von der Kasse, Zugang für die Befüllung
Gaststätte und KneipeRechnungen und Trinkgeld oft bar, Besucher bleiben länger„Kneipe“ oder „Gaststätte“ + OrtÖffnungszeiten am Abend und Wochenende, Platz
Hotel und PensionGäste ohne Bankfiliale vor Ort„Hotel“ oder „Pension“ + OrtWer entscheidet über Lobby und Vertrag, Betreiber oder Eigentümer?
Friseur und KosmetikTrinkgeld wird gern bar gegeben„Friseur“ + OrtGenug tägliche Kunden, um ein Gerät zu rechtfertigen
Dorfladen und HofladenWeite Wege zur nächsten Bank im ländlichen Raum„Dorfladen“ oder „Hofladen“ + LandkreisEchte Lücke in der Versorgung, Wartung ohne lange Anfahrt

Auf dem Land kann der Bedarf höher sein, weil Bankfilialen und Automaten weiter auseinander liegen. Prüfen Sie dort, ob wirklich kein Gerät in Reichweite steht und ob Sie das Gerät ohne lange Anfahrt befüllen und warten können.

Wie wählen Sie den genauen Platz für das Gerät im Geschäft?

Wählen Sie einen hellen, gut einsehbaren Platz am üblichen Kundenweg, meist nahe Eingang oder Kasse. Der Platz gehört dem Inhaber, deshalb gehört er zur Verhandlung und in den Vertrag. Gehen Sie vor dem Angebot diese fünf Punkte durch:

  1. Gibt es schon einen funktionierenden Automaten? Suchen Sie in Google Maps nach „Geldautomat“ und gehen Sie die Strecke einmal ab. Ein zweites Gerät deckt denselben Bedarf.
  2. Bleiben die Kunden lange genug, um Bargeld zu brauchen? In Gaststätten, Salons und Hotels ja. An einer Durchfahrts-Tankstelle vielleicht nicht.
  3. Ist der Platz hell und einsehbar? Beleuchtung und Sicht von der Theke schützen Gerät und Kunden.
  4. Können Sie das Gerät warten? Sie müssen zur Befüllung und bei Störungen zu den Öffnungszeiten ans Gerät kommen.
  5. Kann die Person unterschreiben? Eine Filialleiterin oft nicht, ein selbstständiger Inhaber meist schon. Mieter brauchen unter Umständen die Zustimmung des Vermieters.

Wie finden Sie über Google Maps Geschäfte, die einen Geldautomaten brauchen?

Wählen Sie eine Kategorie und ein begrenztes Gebiet, erfassen Sie alle Treffer, ordnen Sie sie und streichen Sie Läden, die bereits versorgt sind. Das dauert einen Nachmittag, danach haben Sie eine Liste mit Namen.

  1. Kategorie und Gebiet wählen. Zum Beispiel Kioske in einem Hamburger Stadtteil oder Gaststätten in einer Kleinstadt. Beginnen Sie mit einem Gebiet, das Sie an einem Tag abfahren können. Wie Sie eine ganze Stadt abdecken, zeigt der Leitfaden lokale Unternehmen in jeder Stadt finden.
  2. Treffer erfassen. Vonsel sammelt die Google-Maps-Ergebnisse, während Sie die Karte erkunden, besucht die verfügbaren Websites nach veröffentlichten E-Mail-Adressen und weiteren Telefonnummern und legt die Unternehmen auf einer Karte im CRM ab. Das Ergebnis hängt vom Inhalt der jeweiligen Website ab. Wie Sie Nummern gezielt abgreifen, steht in Telefonnummern aus Google Maps extrahieren.
  3. Nach sichtbaren Signalen ordnen. Die Zahl der Bewertungen gibt einen groben Hinweis auf die Besucherzahl, die Öffnungszeiten zeigen, wann Bargeld gebraucht wird, und Telefonnummer oder Website öffnen den Weg zum Inhaber. Das sind Anhaltspunkte, keine Umsatzdaten.
  4. Vorhandene Automaten abziehen. Suchen Sie im selben Gebiet nach „Geldautomat“ und markieren Sie die versorgten Orte. Prüfen Sie vor Ort nach, denn Google Maps listet nicht jeden Automaten in einem Geschäft.
  5. Nach Route bündeln. Die Kartenansicht zeigt, welche Standorte nah beieinander liegen. So bleiben Ihre Fahrten zur Befüllung und zum Service kurz.
  6. Inhaber ansprechen. Rufen Sie zuerst den Kandidaten an der Spitze der Liste an oder besuchen Sie ihn, und halten Sie Ergebnis und nächsten Schritt im CRM fest.

Wenn Sie den Extraktionsschritt zuerst sehen möchten, schauen Sie sich das Tutorial im Video an. Was die einzelnen Pakete enthalten, sehen Sie auf der Preisseite.

Eine allgemeine Liste von Standorttypen gibt es überall. Die Rangliste konkreter Läden in Ihrer Stadt ist der eigentliche Wert.

Welche rechtlichen Fragen müssen Sie vor dem ersten Gerät klären?

Klären Sie zuerst, ob Ihr Modell eine BaFin-Erlaubnis braucht. Das Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz verlangt in § 10 ZAG eine Erlaubnis für alle, die gewerbsmäßig oder in kaufmännisch eingerichtetem Umfang Zahlungsdienste erbringen. Ob der Betrieb eines Geldautomaten darunter fällt, hängt vom Modell ab.

Eine Ausnahme enthält § 2 Absatz 1 Nummer 14 ZAG: Bargeldabhebungsdienste sind ausgenommen, vorausgesetzt, dass der Dienstleister keine anderen Zahlungsdienste erbringt. Das Gesetz nennt Geldautomaten-Aufsteller dort nicht ausdrücklich. Ob Ihr Modell die Voraussetzungen erfüllt, sollten Sie deshalb schriftlich von einem Fachanwalt oder bei der BaFin klären lassen, bevor Sie ein Gerät kaufen.

Ein zweites Thema ist das Entgelt. Die Verbraucherzentrale Hamburg fordert in ihrer Pressemitteilung zu Cardpoint-Geräten, dass Entgelte fürs Abheben grundsätzlich auf dem Bildschirm des Automaten angezeigt werden. Im geschilderten Fall zahlten Kunden knapp 5 Euro für 100 Euro, ohne Hinweis am Gerät. Das zeigt, wie schnell ein Standort Vertrauen und Kunden verliert, wenn das Entgelt nicht klar erscheint.

Testen Sie die Anzeige deshalb bei der Einrichtung und sprechen Sie die Pflichten mit Ihrem Zahlungsdienstleister ab. Zusätzlich gelten Anforderungen von Versicherung, Sponsorbank und Standortgeber. Das Entgelt legen Sie selbst fest, es ist Ihr Produkt, aber auch das, was Kunden am Gerät am meisten stört.

Wie rechnen Sie nach, ob sich ein einzelner Standort lohnt?

Rechnen Sie pro Gerät: Abhebungen pro Monat mal Ihr Anteil am Entgelt nach Abzug der Standortbeteiligung, abzüglich der Fixkosten. Setzen Sie für jede Größe ein Angebot oder einen Test ein, keinen Wert aus einem Blogbeitrag. Die Tabelle zeigt, woher jede Zahl kommen sollte.

Größe pro GerätWoher die Zahl kommt
Abhebungen pro MonatUnbekannt, bis Sie testen. Fragen Sie den Inhaber nach Besucherzahlen und vergleichen Sie ähnliche Läden.
Entgelt pro AbhebungLegen Sie selbst fest. Kunden sehen es am Bildschirm, ein zu hohes Entgelt schreckt ab.
Anteil für den StandortIm Aufstellvertrag verhandelt.
Abwicklung und GebührenSchriftliche Konditionen Ihres Zahlungsdienstleisters.
GerätekostenAngebote von Herstellern oder Händlern, kaufen oder leasen.
Bargeld, Versicherung, ServiceIhre eigene Rechnung für Bargeldbestand, Versicherung und Technikerbesuche.

Rechnen Sie auch rückwärts: Wie viele Abhebungen müsste ein Standort schaffen, damit nach Standortbeteiligung und Fixkosten etwas übrig bleibt, und ist das für ein Geschäft dieser Größe realistisch? Lautet die Antwort „nur an einem sehr starken Tag“, lassen Sie den Standort liegen.

Hier zahlt sich die Rangliste aus. Wenn Sie alle Kioske eines Stadtteils nach Bewertungen und Öffnungszeiten sortieren können, konzentrieren Sie sich im ersten Monat auf die wenigen aussichtsreichsten statt auf den Laden, an dem Sie zufällig vorbeikommen.

Wie überzeugen Sie einen Ladeninhaber, ein Gerät aufstellen zu lassen?

Beginnen Sie mit dem Nutzen für den Inhaber: ein Gerät ohne eigene Kosten, eine vereinbarte Beteiligung und Kunden, die länger bleiben und mehr ausgeben, weil sie vor Ort Bargeld bekommen. Machen Sie das Angebot dann so einfach wie möglich. Inhaber wollen klare Konditionen, keine langen Erklärungen zu Entgelten und Abwicklung.

Regeln Sie im Aufstellvertrag mindestens Beteiligung oder Miete, Haftung, Wartung, Zugang zum Gerät und was bei Geschäftsaufgabe passiert. Lassen Sie den Vertrag von einem Anwalt prüfen.

  • Kommen Sie zu einer ruhigen Stunde. Fragen Sie nach Inhaber oder Geschäftsführung und legen Sie die Konditionen schriftlich vor.
  • Bei langen Listen rufen Sie zuerst an. Ein kurzer Anruf vereinbart einen Termin. Tipps zum Vorgehen finden Sie im Leitfaden zur Kaltakquise, und die 30/30/50-Regel für Kalt-E-Mails hilft bei der Nachfassphase.
  • Prüfen Sie die Verfügungsbefugnis. Pächter und Mieter dürfen ein Gerät eventuell nicht ohne Zustimmung des Eigentümers dauerhaft installieren lassen.

Können Sie Standortlisten auch für andere Aufsteller recherchieren?

Ja, wenn die Liste konkret und aktuell ist. Ein Betreiber, der wachsen will, muss weiter Standorte finden. Das Ergebnis ist eine Tabelle mit Namen, Telefonnummern, Öffnungszeiten, Bewertungszahlen und Kartenansicht. Dieselbe Methode funktioniert für andere Automaten, wie der Leitfaden zu Standorten für Verkaufsautomaten zeigt.

Versprechen Sie keine Einnahmen: Verkaufen Sie die Recherche und die Vorarbeit, denn der Ertrag hängt vom einzelnen Standort und vom Vertrag des jeweiligen Betreibers ab.

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Suchen Sie in Google Maps, erfassen Sie die Treffer mit den veröffentlichten Kontaktdaten und pflegen Sie Ihre Kandidaten im CRM. Die kostenlose Extraktion umfasst 200 Unternehmen pro Monat; KI und Export hängen von Ihrem Plan ab.
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Häufig gestellte Fragen

Wie kann ich einen Geldautomaten aufstellen?
Zuerst klären Sie, ob Ihr Modell erlaubnisfrei ist, denn Zahlungsdienste brauchen nach § 10 ZAG eine Erlaubnis der BaFin. Danach wählen Sie Standorte mit Bargeldbedarf, verhandeln mit dem Inhaber einen schriftlichen Aufstellvertrag und holen Angebote für Gerät, Befüllung und Service ein. Kandidaten finden Sie in einem Nachmittag über Google Maps.
Lohnt sich ein Geldautomat noch, wenn weniger bar bezahlt wird?
Das hängt vom einzelnen Standort ab. Laut Bundesbank sank der Bargeldanteil an den Zahlungen von 58 Prozent (2021) über 51 Prozent (2023) auf 45 Prozent (2025). Bargeld bleibt aber das häufigste Zahlungsmittel, und 2023 fanden 15 Prozent den Weg zu Geldautomat oder Bankschalter schwer. Rechnen Sie deshalb pro Standort mit eigenen Zahlen.
Brauche ich eine Erlaubnis, um einen Geldautomaten zu betreiben?
Möglicherweise nicht, aber das müssen Sie im Einzelfall prüfen. § 10 ZAG verlangt für gewerbsmäßige Zahlungsdienste eine BaFin-Erlaubnis. § 2 Absatz 1 Nummer 14 ZAG nimmt Bargeldabhebungsdienste aus, sofern der Anbieter keine anderen Zahlungsdienste erbringt. Lassen Sie Ihr Modell vor dem Kauf von einem Fachanwalt oder der BaFin einordnen.
Wo ist der beste Standort für einen Geldautomaten?
Am besten eignen sich Orte mit viel Laufkundschaft, vielen kleinen Beträgen und ohne Bankautomat in Reichweite: Kioske, Tankstellen, Gaststätten, Hotels oder ein Dorfladen im ländlichen Raum. Prüfen Sie in Google Maps, ob in der Nähe schon ein Gerät steht, und wählen Sie im Geschäft einen hellen, gut einsehbaren Platz nahe Eingang oder Kasse.
Wie finde ich Geschäfte, die einen Geldautomaten brauchen?
Suchen Sie in Google Maps nach einer Kategorie in einem begrenzten Gebiet, zum Beispiel Kioske in Ihrem Stadtteil, und erfassen Sie die Treffer mit Telefonnummer, Adresse, Website, Bewertungen und Öffnungszeiten. Dann suchen Sie im selben Gebiet nach Geldautomaten, streichen versorgte Geschäfte und rufen die übrigen an. Die Vonsel Chrome-Erweiterung erstellt diese Liste aus den Kartendaten.
Was bekommt der Inhaber, wenn bei ihm ein Geldautomat steht?
Üblich ist eine Beteiligung oder Standortmiete, die Sie im Aufstellvertrag festlegen. Eine feste Zahl gibt es nicht, denn die Höhe wird für jeden Standort einzeln verhandelt. Legen Sie Ihr Maximum vor dem ersten Gespräch fest, und regeln Sie im Vertrag auch Wartung, Zugang außerhalb der Öffnungszeiten, Haftung und das Vorgehen bei Geschäftsaufgabe.
Muss das Entgelt am Geldautomaten angezeigt werden?
Aus Sicht der Verbraucherzentrale Hamburg sollten Entgelte für das Abheben grundsätzlich auf dem Bildschirm des Automaten stehen. Im Fall von Cardpoint-Geräten kritisierte sie, dass bei einer Abhebung von 100 Euro knapp 5 Euro fällig wurden, ohne dass dies angezeigt wurde. Prüfen Sie die Anzeige daher beim Einrichten und klären Sie die Pflichten mit Ihrem Zahlungsdienstleister.
Wie überzeuge ich einen Ladeninhaber von einem Geldautomaten?
Nennen Sie zuerst den Nutzen: Das Gerät kostet den Inhaber nichts, er erhält eine vereinbarte Beteiligung, und Kunden bleiben länger, weil sie vor Ort Bargeld bekommen. Kommen Sie zu einer ruhigen Zeit, fragen Sie nach dem Inhaber oder der Geschäftsführung und halten Sie die Konditionen schriftlich bereit. Bei einer langen Liste rufen Sie zuerst an.

Quellen