Was sind Transportaufträge und woher kommen sie?
Transportaufträge finden Sie, indem Sie vier Quellen parallel bedienen: Frachtbörsen für den schnellen Einstieg, Paketdienste und Kontraktlogistiker für feste Touren, lokale Verlader für wiederkehrende Direktaufträge und öffentliche Ausschreibungen für langfristige Verträge. Mit Lizenz, Versicherungsnachweis und einer kurzen, regionalen Zielliste kommt der erste Auftrag deutlich schneller.
Ein Transportauftrag ist die Vereinbarung, bestimmte Güter von A nach B zu befördern, zu einem festen Preis pro Fahrt, pro Stopp oder pro Tour. Ein Transportvertrag macht daraus wiederkehrende Arbeit: Er legt Preisbasis, Liefertage und Haftung fest und ersetzt das tägliche Suchen nach Einzelfrachten. Wer mit einem Koffer-Lkw oder Transporter unterwegs ist, kann ihn schriftlich abschließen oder eine bestehende Absprache später festhalten.
Die meisten Ratgeber enden bei den Frachtbörsen. Dort ist am meisten los, weil jeder mit einem Fahrzeug mitbieten kann.
| Kanal | Wer vergibt | Was Sie brauchen | Am besten geeignet für |
|---|---|---|---|
| Frachtbörsen und Disponenten | Spediteure und Verlader, die einzelne Frachten ausschreiben | Eigene Papiere, Versicherungsnachweis und ein Profil, das Disponenten prüfen können | Lücken füllen und den Einstieg schaffen |
| Paketdienste und Kontraktlogistiker | Zustellnetze und Logistikdienstleister, die Subunternehmer einsetzen | Papiere und Versicherung sowie die Fahrzeug- und Fahrerstandards des Auftraggebers | Feste, wiederkehrende Touren |
| Lokale Verlader und Händler | Möbel-, Elektro-, Baustoff- und Großhandelsbetriebe mit sperriger Ware | Ein direktes Angebot, eine Probetour und eine einfache schriftliche Vereinbarung | Wiederkehrende Arbeit und mehr Einfluss auf Ihren Preis |
| Öffentliche Auftraggeber | Behörden, Kommunen und öffentliche Betriebe | Teilnahme an Vergabeverfahren und Nachweise für das jeweilige Verfahren | Langsamere, papierintensive Verträge |